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Montag, 06.01.2014 22:25 Alter: 4 Jahre

Ende der Raumnot am GaS in Sicht


 

Ende der Raumnot an der größten Schule des Landkreises in Sicht; 

Kreistag genehmigt Erweiterungsbau für das Gymnasium am Stefansberg

Kurz vor Weihnachten erreichte das Stefansberg-Gymnasium eine wirklich frohe Botschaft  aus dem Kreistag: Im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde beschlossen, einem Antrag der Schule auf Erweiterung des Schulgebäudes stattzugeben. Für 2014 wurden die entsprechenden Planungskosten in den Haushalt eingestellt, für 2015 sind die konkreten Baumaßnahmen vorgesehen.

Zur Vorgeschichte: Das Gymnasium am Stefansberg hat sich auf Grund ständig steigender Schülerzahlen  in den letzten Jahren zur größten Schule des Landkreises entwickelt. Zur Zeit werden etwa 1100 Schüler in einem Schulgebäude unterrichtet, das für diese Schülerzahlen überhaupt nicht ausgelegt ist. Viele kreative Ideen von Schulleitung und Bauverwaltung des Landkreises konnten zwar immer wieder zur Verbesserung der Raumsituation beitragen, lösen konnten sie das Problem aber letztlich nicht. Im März 2012 stellte die Schulkonferenz dann den Antrag, das Schulgebäude zu erweitern; der Antrag wurde insbesondere von Seiten der Elternvertretung, von Personalrat und Schülervertretung unterstützt. Nachdem sich die Verantwortlichen des Landkreises mehrfach vor Ort über die Raumnot informiert hatten, wurde nunmehr beschlossen, das Problem durch einen Erweiterungsbau zu lösen.

Schulleiter Albert Ehl zeigt sich natürlich sehr erfreut über die gute Nachricht zum Jahreswechsel. Damit sei absehbar, dass die Zeit der  Provisorien und Kompromisse zu Ende geht und dass die Geduld der Schüler, Lehrer und Eltern, die sich immer wieder mit schwierigen Raumsituationen arrangieren mussten, belohnt wird.  Auch Schulelternsprecher Uwe Arendt begrüßt die Entscheidung des Kreistages. „ Damit erhalten endlich auch unsere Kinder eine vernünftige Raumausstattung, wie sie an anderen Schulen längst selbstverständlich ist.“ 

Die Kreisverwaltung prüft zur Zeit, in welchem Bereich des Schulgeländes eine Erweiterung der bestehenden Gebäude möglich ist. Es sind dazu verschiedene Alternativen im Gespräch, die in den nächsten Monaten ausführlich hinsichtlich Kosten, Realisierbarkeit und Funktionalität überprüft werden.

Fest steht jedenfalls, dass die Schüler am Stefansberg demnächst in deutlich größeren und besseren Klassenräumen lernen können – und das ist in der Tat eine gute Nachricht.