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Montag, 22.12.2014 11:04 Alter: 3 Jahre

„Faust – Der Tragödie erster Teil“ mal ganz anschaulich


Voigt des Theater Als Ob bei seiner Ein-Mann-Inszenierung am 18.12.2014 in der Aula des Gymnasiums am Stefansberg vor rund 200 Schülern/innen der Oberstufe.

Sinnkrise, Spiel mit dem Teufel, Begierde, unschuldige Opfer – alles das sind Inhalte eines der berühmtesten Dramen Goethes und trotz deren Aktualität ist es doch auch eines der am schwersten zugänglichen Stücke, die der saarländische Lehrplan für seine Schüler/innen vorsieht. Umso interessanter war deshalb auch die Inszenierung Ekkehart Voigts, der alle zentralen Figuren des Dramas verkörperte und aus der Perspektive einer Teufelsschule darstellte. Durch unterschiedliche Gestik, Mimik und Intonation schaffte er es problemlos, in die jeweilige Figur zu schlüpfen, um teilweise sehr textnah zentrale Szenen zu spielen. Andere Szenen kürzte er durch die eigens entworfene Figur eines Teufelsschulen-Lehrers, der als Betrachter oder Kommentator Inhalte zusammenfasst oder bewertet. Bei diesen Auftritten integrierte und aktivierte er sein Publikum, so dass es  trotz einer Spieldauer von 90 Minuten ein kurzweiliges, lehrreiches und aufschlussreiches Stück war.