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Freitag, 27.02.2015 16:14 Alter: 3 Jahre

Erweiterungsbau am GaS genehmigt


Kreistag beschließt Neubau am Stefansberg

Ein Ende der  Raumnot am GaS ist in  Sicht

Das Gymnasium am Stefansberg ist die größte allgemeinbildende Schule des Landkreises und eines der größten Gymnasien des Landes. Da die Schule in den letzten Jahren stark gewachsen ist, hat der Kreistag des Landkreises Merzig-Wadern in seiner Sitzung am 23.02.2015 einen Erweiterungsbau beschlossen, mit dem die Raumprobleme an dem Gymnasium gelöst werden sollen.

Das GaS ist in den letzten 10 bis 15 Jahren immer größer geworden: Um das Jahr  2000 lag die Schülerzahl bei etwa  700 – eine Schülerzahl, die im Schulgebäude in der Waldstraße gut unterzubringen war. Im Gegensatz dazu liegt die Schülerzahl im laufenden Schuljahr 2014/15 bei 1040 Schülern, die im Prinzip im gleichen Gebäude unterrichtet werden müssen. Zwischenzeitlich, im Schuljahr 2008/09, als mit dem G8/G9 Doppeljahrgang ein zusätzlichen Jahrgang untergebracht werden musste, waren sogar fast 1200 Schüler an der Schule.

Die Steigerung der Schülerzahlen ist zwar aus Sicht der Schule einerseits erfreulich: „Die steigenden Schülerzahlen belegen die hohe Akzeptanz und den guten Ruf unserer Schule“, so Schulleiter Albert Ehl. Da aber gleichzeitig das Schulgebäude  nicht mitgewachsen ist, kam es natürlich zunehmend zu Engpässen bei den Klassenräumen, die durch vielfältige Maßnahmen aber nur teilweise  aufgefangen werden konnten. Dabei handelte es sich – wie das Beispiel des Containers auf dem Schulhof am deutlichsten zeigt – aber oft nur um Provisorien und Notlösungen, die auf Dauer nicht akzeptabel sind. Also beantragte die Schule beim Landkreis Merzig-Wadern, dem Schulträger, eine Erweiterung des Schulgebäudes um fünf Klassenräume – ein Antrag, dem schließlich auch stattgegeben wurde.

Folgende Planung wurde nunmehr vom Kreistag genehmigt:

Es soll eine neues Gebäude entstehen, das hinter dem Naturwissenschaftsgebäude in den Hang zur Stefansbergstraße gebaut werden soll. Der Zugang zu diesem Erweiterungsbau soll über dasNaturwissenschaftsgebäude erfolgen und zwar über eine Brücke vom ersten Obergeschoss aus. Am gegenüberliegenden Hang wird dann also ein dreigeschossiges Gebäude entstehen, das fünf Klassenräume, einen kleineren „Multifunktionsraum“ (Lehrerzimmer, Arbeitsraum) und eine kleine Toilettenanlage enthalten wird. Das Gebäude wird mit einem Aufzug ausgestattet, so dass alle Räume barrierefrei zu erreichen sein werden. Einer der fünf Klassenräume soll als Computerraum eingerichtet werden, da der jetzige Computerraum aus Gründen des Brandschutzes nur noch für kleinere Kurse (bis 15 Schüler) genutzt werden kann.

Der Zeitplan für die Errichtung des Neubaus sieht wie folgt aus: Nachdem im März der Bauantrag eingereicht wird, können im April/Mai 2015 die  ersten Gewerke ausgeschrieben werden. Im Juli/August 2015 ist der Spatenstich und der Beginn der Rohbauarbeiten vorgesehen und bis zum Schuljahresbeginn 2016/17 soll der Bau bezugsfertig sein.